08.01.2019 

Eingliederungshilfe nach § 35a, SGB VIII

Bei Legasthenie und Dyskalkulie besteht unter bestimmten Bedingungen der Anspruch, einen Antrag auf Eingliederungshilfe nach § 35a SGB 8 beim zuständigen Jugendamt zu stellen. Im Gesetz heißt es: „Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf Eingliederungshilfe, wenn ihre seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für ihr Lebensalter typischen Zustand abweicht und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist oder eine solche Beeinträchtigung zu erwarten ist.“ Die Referenten erläutern, was dies für Betroffene von Legasthenie und Dyskalkulie konkret bedeutet, und geben Informationen zu den Voraussetzung, der Beantragung und den Möglichkeiten der Eingliederungshilfe (z. B. Finanzierung einer außerschulischen Lerntherapie).

Referenten: Lars Hemme und Maria Wanckel, EUTB-Team des Sozialverbands VdK Berlin-Brandenburg, EUTB - ergänzende unabhängige Teilhabeberatung) 

19.30 Uhr bis 21.00 Uhr

Klinikum im Friedrichshain, Landsberger Allee 49, 10249 Berlin - Haus 20 "Tenne", Eingang Landsberger Allee 

Kontakt: Frau Höllig, hoellig(at)lvl-berlin.de